Ursachen der Übersäuerung

Falsche Ernährung und Bewegungsmangel

Neben unterschiedlichsten schwerwiegenden Erkrankungen, die eine Übersäuerung mit sich bringen können (siehe Metabolische Azidose und Respiratorische Azidose), kommt es insbesondere durch ein Übergewicht an säurespendenden Nahrungsmitteln, Bewegungsmangel und Alkohol- und Nikotinkonsum zu einer chronischen Übersäuerung.

Übersäuernde Nahrungsmittel

Zu den Nahrungsmitteln, die eine Übersäuerung fördern gehören: Fleisch, Innereien, Fisch, Käse, Eiweiß, Hülsenfrüchte, Süßigkeiten, Zucker, Alkohol, Kaffee, Teigwaren und Fette.

Zu wenig Bewegung

Bei Bewegung und Sport verstärkt sich die Atmung. Dadurch wird vermehrt Kohlensäure abgeatmet und so der Säurespiegel reduziert. Bei Bewegungsmangel kommt es deshalb leichter zu einer Übersäuerung, insbesondere auch deswegen, weil meistens gleichzeitig zu viele säurehaltige Nahrungsmittel zugeführt werden.

 

Verminderte Entgiftungstätigkeit der Ausscheidungsorgane

Enteropathie 

Es ist die Volkskrankheit Nr.1. Unter Enteropathie nach Mayr versteht man die krankhafte Veränderung des Darms, vor allem des Dünndarms. Durch andauernde minderwertige, einseitige, zur falschen Tageszeit, in zu großen Mengen und zu hastig gegessene Nahrung erschlafft der Darm und die Zellen verlieren an Funktionstüchtigkeit. Die Entsorgung der Entstehenden Abfallprodukte also Säure kann nicht genügend ausgeschieden werden. Die Belastung des Lymphsystems (85% des Immunsystems liegt im Darm) und vor allem der Leber führt auf Dauer zu einer starken Übersäuerung hin, mit ihren Folgen. Laufe der Zeit können so ernsthafte Krankheiten entstehen.

Stress und Übersäuerung

Warum Stress „sauer“ machen kann:

  1. Der Hormonhaushalt ändert sich: Bei Dauerstress werden verstärkt Hormone wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet. Diese Hormone haben Einfluss auf die Atmung, das Verdauungssystem und die Durchblutung. Sind diese in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt, kann es zur Übersäuerung kommen.
  2. Die Atmung ändert sich: Gestresste Menschen atmen unbewusst oft hastig und flach. Dadurch gelangt nicht genügend Sauerstoff ins Blut. Dieser ist aber nötig, um saure Abfallprodukte abtransportieren zu können.
  3. Bei einer zu geringen Sauerstoffzufuhr verringert der Körper die Energiebereitstellung und erhöht gleichzeitig die Milchsäureproduktion. Der Körper übersäuert.

Übersäuerung bei Stress behandeln

Um eine Übersäuerung bei Stress zu behandeln, gilt es vor allem, sich die Ursachen bewusst zu machen und nach den Ursachen zu suchen. Natürlich kann man Stress nicht immer komplett vermeiden, aber man kann lernen, mit ihm umzugehen. Die Basis ist eine andere Sicht auf das Leben selbst. Sehen wir das,  was passiert eher als problematisch oder vollkommen an? Die Problembetrachtung erzeugt eine große Anspannung in uns, die Atmung wird flacher usw. Bei mir in der Praxis ist die Basistherapie, die radikale Vergebung und Selbstvergebung, Selbstakzeptanz und Selbsterkennung. Die Heilhypnose und die 3-Punkt Methode, sowie Energie-Heilung mit Reconnectiv Haeling und Reconnection.

Nachlassende Drüsentätigkeit der Organe

Der Basenmangel entsteht auch durch die Überbelastung der Organe, die Basen produzieren, wie:
Niere, Magen, Bauchspeicheldrüse, Schweißdrüsen und Leber.