Biochemie nach Dr. Schüßler
Die im unteren bis mittleren Potenzbereich liegenden 12 Zell- und Gewebesalze nach Dr. Schüßler und die in den letzten Jahrzehnten zusätzlich gefundenen Ergänzungsmittel schlagen eine Brücke von der orthomolekularen Medizin zur Homöopathie.
Sie ermöglichen bei gezieltem Einsatz sowohl die Verbesserung der Nährstoffversorgung aller Gewebe als auch die Anregung von deren Stoffwechsel. In diesen Rahmen bilden die 24 Zell- und Gewebesalze eine ideale Ergänzung biologischer Behandlungsstrategien.
Was sind die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler?
Es sind keine Mineralien im üblichen Sinne, wie sie in Lebensmitteln (z.B. Mineralwasser) oder in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sind.
Das Besondere an ihnen ist, dass die Mineralsalze homöopathisch potenziert sind. Dadurch kommt es zu energetischen Veränderungen, die auch die Funktionen und Wirkungen der Mineralien beeinflussen. Im Gegensatz zu der stofflichen Zuführung von Mineralsalzen, z.B. bei der Verwendung von Kochsalz in der Küche, erfolgt bei der Einnahme der Schüßler Salze eine energetische (sog. feinstoffliche) Substitution.
Die aus Lebensmitteln vom Organismus aufgenommenen Mineralien dienen als Baustoffe und bilden die mineralische Grundlage für den Körperaufbau und die Stoffwechselprozesse der Zellen. Die Mineralstoffe nach
Dr. Schüßler können hingegen eher als Funktionsstoffe bezeichnet werden, die dabei helfen, die Baustoffe für die Zellen besser verwertbar zu machen. Die Aufbereitung (Potenzierung) der Mineralsalze führt dazu, dass die Mineralstoffe, bzw. ihr energetisches Korrelat, bei der Einnahme bereits über die Mundschleimhaut ins Blut übertreten können und nicht erst vom Verdauungstrakt aufgeschlossen werden müssen. Sie sind somit auch schneller im Organismus verfügbar und können Störungen des Gleichgewichtes zwischen dem inneren Milieu der Zellen und der Zellzwischenräume (Interstitium) ausgleichen.
Gemeinsamkeiten mit der Homöopathie und Unterschiede
Die Gemeinsamkeiten zwischen der Biochemie nach Dr. Schüßler und der Homöopathie sind zunächst einmal das Bestreben, mit Hilfe von Arzneimitteln natürlichen Ursprungs die Gesundheit
Der Menschen zu fördern und Krankheiten ganzheitlich zu behandeln. Auch die Herstellung der Arzneien durch homöopathische Potenzierung ist zwischen beiden Behandlungsformen im Grundsatz vergleichbar. Während in der Homöopathie neben den Niederpotenzen (bis D10) auch Mittel- und Hochpotenzen (ab D30) eingesetzt werden, finden in der Biochemie nach Dr. Schüßler – wie bereits beschrieben – nur die beiden Potenzstufen D6 und D12 Verwendung. Je höher die Potenzstufe in der Homöopathie gewählt wird, desto mehr treten konstitutionelle Aspekte der Mittelwahl in den Vordergrund.
- bei Behandlung mit Schüßlersalzen : Zuführung von Funktionsmitteln, um einen durch fehlende Mineralstoffe bedingten energetischen (feinstofflichen) Mangel zu kompensieren.
- Bei der homöopathischen Behandlung :
Suche nach dem richtigen Arzneimittelbild (Ähnlichkeitsprinzip) .
Das Ähnlichkeitsprinzip besagt, dass eine Arznei, die beim Gesunden bestimmte Symptome hervorruft, ähnliche Beschwerden oder Symptome beim Kranken heilen können.