Unser gesamter Verdauungstrakt ist von Beginn an (Mund) bis hin zum Ende (Dickdarm) auf die Verwertung von Naturbelassenen pflanzlichen Lebensmitteln eingestellt und angewiesen. Nur pflanzliche, Naturbelassene Lebensmittel haben Faserstoffanteile (so genannte Ballaststoffe), welche Wasser speichern und dadurch den Kot weicher und Transportfähiger machen, wodurch die Durchlaufzeit verkürzt wird. Durchlaufzeit ist die Zeit, die die Nahrung von der Aufnahme (Mund) bis zum Ausscheiden des Kots durch den Dickdarm (Colon) benötigt. Eine gesunde Durchlaufzeit beträgt 8-12 Stunden! Die durchschnittliche Durchlaufzeit bei Westeuropäern beträgt 65-100 Stunden. Demnach bleiben Nahrungsreste und somit Kot zu lange im Darm. Diese Kotreste gehen in Verwesung über, wobei hochgiftige Abfallstoffe entstehen (z.B. Phenol, Indol, Skatol), die wiederum durch die Wände des Darmes in den Körper gelangen. Zu diesen Verwesungsgiften kommen die Unkraut-, Insekten und Pilzgifte sowie Kunstdüngerbelastungen in unserem Lebensmitteln (durch Massenlandwirtschaft) Auch diese Gifte werden durch die viel zu lange Verweildauer im Darm wieder aufgenommen und belasten unseren Darm und Gesamtorganismus immens. Hinzu kommt, dass unsere Colon ab dem 21. Lebensjahr langsamer wird und daher den Kot verzögert weiter transportiert. Selbst wenn die Durchlaufzeit nur 24 Stunden beträgt, entstehen Verwesungsgifte. Wie oft essen Sie am Tag? Und wie oft haben Sie Stuhlgang? Wenn Abfallstoffe des Kots wieder in den Körper absorbiert werden spricht man von Autointoxikation = Selbstvergiftung.
Menschen, die sich nicht nur von Naturbelassenen pflanzlichen Lebensmitteln ernähren, die biologisch angebaut worden sind, das heißt ohne Insekten-, Unkraut und Pilzgifte und ohne Kunstdünger und nicht mindestens zwei Liter Chlor- und Schwermetallfreies Wasser trinken (Leitungswasser kann beides enthalten), leiden bis zu einem gewissen Grad an Autointoxikation. Die häufigsten Anzeichen von Autointoxikation sind mentale Stumpfheit, Müdigkeit, Verstopfung, Durchfall, Erkältungen, Gelenk, Wirbelsäulenschmerzen (vor allem unterer Rücken und Nacken), Hautprobleme, Infekte durch herabgesetzte Abwehrkräfte, morgendliche Trägheit, Blähungen (Gase entstehen durch Bakterielle Zersetzung und Verwesung), Mundgeruch, stinkende Stuhlgang, starker Schweiß und Fußgeruch, Allergien, Intoleranz gegenüber fettigen Nahrungsmitteln, prämenstruelle Spannung, Neigung zu wiederholten Vaginalen Infekten die so manche Frau -/ Mann- Beziehung auf eine Dauerzereisprobe stellen.
Wenn Sie wirklich denen glauben, die Ihnen erzählt haben, das man alle 1-3 Tage nur einen Stuhlgang haben muss, dann befinden Sie sich in einem Autotoxischen (Selbstvergiftenden) , Zustand, der verheerende Folgen nach sich ziehen wird. Jede Durchlaufzeit über 12 Stunden hat Kotverwesungsprozesse zu Folge. Das heißt, das zwei Stuhlgänge täglich Notwendig sind. Zweifeln? Dann mache ich Ihnen einen Vorschlag: Lassen Sie mittels eines Indikan-Urin-Test untersuchen, ob Ihrem Darm Eiweiße verwesen und deren Gifte in Ihre Blutbahn und Körperzellen gelangen. Diese Gifte (Indol, Phenol, Skatol) tauchen im Urin auf, weil die Niere für deren Entgiftung sorgen muß. Wie katastrophal ist die Entwicklung erst bei einer 65-100 Stundigen Verweildauer, wie es beim Westeuropäer der Fall ist? Fäulnis und Gärungsgase sind hochgiftig und erhöhen das Krebsrisiko. Warum haben Menschen, die ausreichend Pflanzenfasern essen, zwei bis vier problemlose Weichgeformte Stuhlgänge täglich? und warum deren Stuhl nicht faul riecht? Und wieso erkranken sie viel seltener an Krebs und Durchblutungsstörungen? Warum glauben Sie, hat Dickdarmkrebshäufigkeit stark zugenommen?