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Alle Reize der Außenwelt, die unseres Bewusstsein und Unterbewußtsein erreichen, haben auch eine veregende Wirkung auf das Konstriktorzentrum (Steuerung der Vereungung der Gefäße im Gehirn).
Kurz gesagt, je mehr Reize bei immer wenigeren Verarbeitung derer kommt es zur einer Überreizung des Konstriktorenzentrums und dadurch zur einer stetigen Erhöhung des Blutdruckes.
Kein Wunder, das wenn die verschiedenen Erregungen der Außenwelt zu häufig und Stark auf die Menschen einwirken, dadurch das Konstriktorzentrum dauernd zuviel reize am die ihm unterstellten Gefäße leidet, und daß Menschen, die zuviel reize aufnehmen und verarbeiten, da sie im Lärm und in der Hast des Großstadtlebens stehen, an einer dauerndem Überregung des Konstriktorzentrums und daddurch unter Blutdruckerhöhung leiden.

Dagegen ist es nur von einer Stelle der Großhirnrinde, Scheitellappen aus, im Experiment möglich, eine Blutdrucksenkung auszulösen, weil eben diese Stelle der Großhirnrinde mitgeteilt wird, an das Gefäßerschlaffungszentrum weiter gibt.

Von dort aus wird die Gefäßerweiterung durch die Vasodilatatoren durchgeführt. Bei der Erstickung wird das Vasomotorenzentrum durch die Anhäufung von Kohlensäure stak erregt, es kommt zu einer Steigerung des Blutdrucks infolge einer krampfartigen Zusammenziehunh der Gefäße.

Aus dem gleichem Grunde werden auch die Arterien nach dem Tode immer Blutleer angetroffen.