F.X. Mayr Kur

Eine seit über 60 Jahren bewährte Heilfastenmethode in Verbindung mit einer Darmreinigung, die die Entschlackung des Körpers zum Ziel hat. Auf dieser Grundlage kann die Umstellung der Ernährungsweise auf eine basische Kostform und bessere Esskultur stattfinden. Verstärkt wird diese Kur, durch Colonhydro-Therapie und Hyperthermie.
Diese Kur, ist bei uns in eine von modifizierte „Entsäuerungskur-PUR“ eingebunden. Über das ganze Jahr, finden immer wieder Vorträge über diese Kur statt.

DIE DREI SÄULEN DER F.X. MAYR KUR

SCHONUNG     Mit seiner Schonmethode geht Dr. Mayr einen grundsätzlich anderen Weg als die landläufigen Behandlungsmethoden, die fast durchwegs davon ausgehen, ein träger Darm müsse durch kräftige Reize angetrieben und zu entsprechender Leistung gezwungen werden. Man irrt nämlich, wenn man glaubt, ein als „träge“ angesprochener Darm sei einfach aus eigenem unwillig und faul, und nun daraus folgert, dass man ihn mit möglichst massiven reizen, Abführmitteln, großer Ballastkost usw. anspornen müsse. Denken wir doch einmal darüber nach, Warum der Darm „träge“ wurde. Es ist hier nicht anders als bei jedem Organ; wenn ihm mehr abverlangt wird, als er leisten kann, wird er schließlich arbeitsunfähig. Wenn ein ständiges Überangebot an Nahrung, starkes Würzen und Röststoffe, vor allem aber der Dauerreiz der gebildeten Zersetzungsprodukte alle Kräfte unseres Darms erschöpft haben, dann arbeitet er nur mehr langsam und träge und nicht weil er nicht will, sondern weil er nicht mehr kann, er ist eben übermüdet, seine Funktionen

Sind infolge Erschöpfung lahm gelegt. Für die Verdauung gilt das gleiche, was uns bei anderen Funktionen selbstverständlich erscheint; wir können ihre Leistung nur steigern, wenn wir vorerst einmal schonen, erst danach können die verschiedenen Trainingsmaßnahmen, die eine Leistung abfordern, sinnvoll sein. Niemals kann einem völlig erschöpften Körper und ebenso wenig einem gänzlich herunter gewirtschafteten Darm mit einer erzwungenen Leistung auf die Beine geholfen werden. Fasten ist die intensivste Schonung für die Verdauung und deshalb ein so hervorragendes Heilverfahren. Beim fasten haben Magen und Darm Gelegenheit, die alten Rückstände aufzuarbeiten und schließlich auszuscheiden. Es macht nichts, wenn dabei der Dickdarm, der ja Kotreservoir ist, zeitweise mehr oder weniger gefüllt bleibt. Während des Fastens verabreichen wir nur einen milden Kräutertee. Von Fruchtsäften sehen wir ab, weil es dabei zu Gärungen kommen kann, was dem Schonprinzip zuwiderläuft. Nach individuell verschieden langer Fastendauer ( 2 Tage bis 2 Wochen und auch länger ) geben wir dann 2 mal tgl. morgens und mittags milde Schonkost, die meist aus Gemüsebrühe und der Kursemmel besteht.  

SÄUBERUNG     Wenn von Säuberung des Darmes die Rede ist, denken die meisten an das Einnehmen von Abführmitteln oder an ein Klystier, evtl. auch ein Darmbad. Sie glauben, dass man damit den Darm in kürzester Zeit säubern könne. Das aber ist eine Rechnung ohne den Wirt, denn die Säuberung des Darms als Teil des lebenden Organismus ist nicht etwas Mechanisches, wie etwa das Putzen einer Röhre, sie erfolgt nur bei voller Funktionstüchtigkeit aller Verdauungsleistungen und geht mit der Kräftigung seiner Funktion Hand in Hand, ebenso wie seine Verschmutzung stets ein Zeichen seiner Leistungsschwäche ist. Ein schlaffer, kraftloser Darm kann sich nicht säubern. Abführmittel, die den schlaffen und verschmutzten Darm wohl im Augenblick zwingen, sich zu entleeren, machen ihn nicht leistungsfähiger, im Gegenteil, nach diesem erzwungenen Einsatz seiner ohne dies nur mehr spärlichen Kräfte wird der Darm noch schlaffer und weiter sein und nach kurzer Zeit noch mehr faulenden und gärenden Inhalt beherbergen als zuvor.

Ich muss Sie daher dringend vor Abführmitteln warnen. Um den Darm rein zu spülen, lassen wir bei unserer Kur tgl. Morgens als erstes eine ziemlich warme Lösung Bittersalz (Magnesiumsulfat) oder auch Karlsbadersalz oder wem das zu bitter ist das F.X. Passage-Salz trinken. Ein gestrichener Teelöffel Salz wird in ¼ Wasser gelöst. Das ist kein Widerspruch zu dem vorhin Gesagten, denn in dieser Konzentration ist das Salz kein Abführmittel im herkömmlichen Sinn, es reizt den Darm praktisch nicht, berieselt ihn nur, löst und spült dabei die Schmutzstoffe heraus.

SCHULUNG     Bei der Schulung geht es um Funktionsertüchtigung, Training und Rückgewöhnung an gesunde reflektorische Funktionsabläufe.

Dazu dienen:

  • Bauchmassage
  • Kau- und Einspeicheltraining
  • Trinkkur (Rückgewöhnung an vermehrte Flüssigkeitszufuhr )
  • Selbstbeherrschungstraining
  • Wiederwahrnehmung verkümmerter Sättigungsreflexe und Eigeninstinkte
  • Erarbeitung eines hohen Informations- und Motivationsstandes  

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