Zungendiagnose

Befunderhebung durch Betrachten der Zunge. Die Zunge ist in Reflexzonen aufgeteilt, deren Veränderung als diagnostischer Hinweis auf das entsprechende Verdauungsorgan angesehen wird. Außerdem werden die Farbe des Belages und der Zunge, Größenveränderungen der Zunge, Zungentonus, -zittern, -sensationen (wie z. B. Brennen) und die Unterzungenvenen bei der Befunderhebung berücksichtigt.

Es ist uraltes Erfahrungsgut, das bei inneren Erkrankungen die Zunge mitreagiert und Veränderungen aufweist. Veränderungen der Zunge erfassen schon Frühschäden einer sich manifestierenden Krankheit. Beurteilt werden Zungen Beläge, Größen-und Formveränderungen der Zunge, die Zungenpapillen, Furchungen an der Zungenoberfläche sowie Farbveränderungen.