Aderlaßdiagnose nach Hildegard

Der Aderlass nach Hildegard von Bingen ist ein wichtiges Umstimmungsmittel zur Behandlung von chronischen Erkrankungen und auch zur Vorbeugung in Verbindung mit anderen Engiftungs-Therapien. Der » Aderlass, wie überhaupt die Blutentziehung und das Schröpfen werden bei Hildegard als wichtige allgemeine Behandlungsmethoden angesehen, um die Selbstheilungskräfte im Menschen anzuregen, die von der „Schwarzgalle“ (krankheitsauslösende Fäulnisstoffe) im Körper blockiert werden. Erst wenn diese schädlichen, krankmachenden Säfte den Körper verlassen haben, können die körpereigenen Heilstoffe freigesetzt werden. Wichtig ist auch die Diagnosestellung aus dem Blutkuchen.

Hildegard schreibt: „Wenn bei einem Menschen die Gefäße mit Blut überfüllt sind, müssen sie durch einen Aderlass von dem schädlichen Schleim und den durch die Verdauung gelieferten Fäulnisstoffen gereinigt werden.“