Colon-Hydro-Therapie

Die CHT ist eine aus den USA bekannte und auch bei uns seit einigen Jahren zunehmende und mit Erfolg eingesetzte Methode zur Normalisierung einer gestörten Magen-Darmfunktion, zur Darmreinigung, zur Verbesserung der Darmflora und zur Entgiftung. Diese Therapie ist bei modernen Ganzheitsmedizinern nicht mehr weg zu denken. Ohne diese Therapie fallen die Erfolge, jeglicher Therapie deutlich geringer aus. Es handelt sich dabei um die Kombination einer schonenden Darmspülung (innere Kneipptherapie) mit einer Massage des Darms von außen.


GESCHICHTE

Dickdarmspülungen und Darmbäder waren schon im Altertum üblich, um bei Stuhlverstopfung sofortige Abhilfe zu schaffen. Das Verfahren hat sich bis heute kaum geändert, nur ist es mit moderner Technik wirksamer geworden und frei von unangenehmen Begleitumständen. Durch die NASA entwickelte Form der Colon-Hydro-Therapie kommt aus den USA und wird seit Jahren höchst erfolgreich zur Darmreinigung und -sanierung praktiziert.


BEHANDLUNGSABLAUF

Die Colon-Hydro-Therapie sorgt für eine komplette Reinigung und Entgiftung des Dickdarms. Dabei wird der Dickdarm während jeder Sitzung in absolut hygienischer, schmerzfreier, geruchsneutraler Atmosphäre mit 80-100 Liter Wasser unterschiedlicher Temperaturen durchspült, was jeweils etwa 45 Minuten dauert (mit an und auskleiden ca. 60 Min.).

Durch den ständigen Wechsel zwischen Füllen und Leeren des Darmes werden hartnäckige Stuhlablagerungen gelöst und beseitigt. Die Colon-Therapie ist eine sanfte und absolut hygienische Therapie. Der Einlaufdruck ist extrem niedrig (höchsten 0,07 bar). Die Wassertemperatur kann je nach Indikation zwischen 21 und 41°C liegen. Zusätzlich lässt man in das einfließende Wasser reinen Sauerstoff. Der Darm kann zusätzlich auch mit aktiv Wasser oder auch mit Zusätzen wie: Kräutertinkturen, Tee´s, Curcuma, Milchsäure Bakterien, Mineralstoffen oder auf die Erkrankung ausgerichtete Homöopathische Mittel gespült werden.

Durch ein Sichtfenster können Menge, Form und Art des Herausgespülten Darminhalts beurteilt werden. Während dessen wird die Bauchdecke massiert, so dass verhärtete Ablagerungen selbst aus den verborgensten Falten gelöst werden können. Etwa 24 Stunden später wird ein zweites Mal gespült. Die nächsten 6-15 Spülungen folgen jeweils zweimal wöchentlich oder einmal wöchentlich.

Bis der Dickdarm von seinen teilweise Jahre oder jahrzehntealten Kotablagerungen befreit ist, sind etwa sechs bis zehn Behandlungen notwendig.
Es werden nur Einwegmaterialen benutzt.

WIRKUNG:

  • Lösung alter Stuhlreste
  • Verbesserung der Darmbeweglichkeit
  • Entlastung anderer Organe bei starken Entgiftungsphasen
  • Reinigung und Massage der Darmreflexzonen
  • Stark beschleunigte Entgiftung und Entsäuerung des Organismus
  • Enorme Lymphentgiftung
  • Beseitigung von Entzündungsbakterien aus den Darm
  • Vegetative Umstimmung
  • Starke Entlastung der Leber
  • Entkrampfung der Darmmuskulatur


INDIKATIONSLISTE

  • chronische Verstopfung
  • chronische Hautleiden
  • Akne
  • Schuppenflechte
  • Allergien
  • Gelenkentzündungen (Schulterarmsyndrom, Tennisarm etc.)
  • Migräne und Depressionen
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Rheuma, Gicht und Fibromyalgie
  • Leber- und Nierenstörungen
  • Blutbildveränderungen
  • Krampfadern und Hämorrhoiden
  • Alle Magen- und Darmstörungen z.B. Magenschleimhautentzündung, Blähbauch, Ausstülpungen im Dickdarm (Divertikulose), Dickdarmgeschwüre, Entzündungen der Dickdarmschleimhaut
  • Morbus Crohn
  • Chronische Entzündungen (Nasennebenhöhlen, Rachenmandeln etc.)
  • Wechseljahrs-Beschwerden
  • unklare Schwindel, bei Verdacht auf Selbstvergiftung durch Fäulnisgifte

Zusammenhänge

Unser gesamter Verdauungstrakt ist von Beginn an (Mund) bis hin zum Ende (Dickdarm) auf die Verwertung von Naturbelassenen pflanzlichen Lebensmitteln eingestellt und angewiesen. Nur pflanzliche, Naturbelassene Lebensmittel haben Faserstoffanteile (so genannte Ballaststoffe), welche Wasser speichern und dadurch den Kot weicher und Transportfähiger machen, wodurch die Durchlaufzeit verkürzt wird. Durchlaufzeit ist die Zeit, die die Nahrung von der Aufnahme (Mund) bis zum Ausscheiden des Kots durch den Dickdarm (Colon) benötigt. Eine gesunde Durchlaufzeit beträgt 8-12 Stunden! Die durchschnittliche Durchlaufzeit bei Westeuropäern beträgt 65-100 Stunden. Demnach bleiben Nahrungsreste und somit Kot zu lange im Darm. Diese Kotreste gehen in Verwesung über, wobei hochgiftige Abfallstoffe entstehen (z.B. Phenol, Indol, Skatol), die wiederum durch die Wände des Darmes in den Körper gelangen. Zu diesen Verwesungsgiften kommen die Unkraut-, Insekten und Pilzgifte sowie Kunstdüngerbelastungen in unserem Lebensmitteln (durch Massenlandwirtschaft) Auch diese Gifte werden durch die viel zu lange Verweildauer im Darm wieder aufgenommen und belasten unseren Darm und Gesamtorganismus immens. Hinzu kommt, dass unsere Colon ab dem 21. Lebensjahr langsamer wird und daher den Kot verzögert weiter transportiert. Selbst wenn die Durchlaufzeit nur 24 Stunden beträgt, entstehen Verwesungsgifte. Wie oft essen Sie am Tag? Und wie oft haben Sie Stuhlgang? Wenn Abfallstoffe des Kots wieder in den Körper absorbiert werden spricht man von Autointoxikation = Selbstvergiftung.
Menschen, die sich nicht nur von Naturbelassenen pflanzlichen Lebensmitteln ernähren, die biologisch angebaut worden sind, das heißt ohne Insekten-, Unkraut und Pilzgifte und ohne Kunstdünger und nicht mindestens zwei Liter Chlor- und Schwermetallfreies Wasser trinken (Leitungswasser kann beides enthalten), leiden bis zu einem gewissen Grad an Autointoxikation. Die häufigsten Anzeichen von Autointoxikation sind mentale Stumpfheit, Müdigkeit, Verstopfung, Durchfall, Erkältungen, Gelenk, Wirbelsäulenschmerzen (vor allem unterer Rücken und Nacken), Hautprobleme, Infekte durch herabgesetzte Abwehrkräfte, morgendliche Trägheit, Blähungen (Gase entstehen durch Bakterielle Zersetzung und Verwesung), Mundgeruch, stinkende Stuhlgang, starker Schweiß und Fußgeruch, Allergien, Intoleranz gegenüber fettigen Nahrungsmitteln, prämenstruelle Spannung, Neigung zu wiederholten Vaginalen Infekten die so manche Frau -/ Mann- Beziehung auf eine Dauerzereisprobe stellen.

Wenn Sie wirklich denen glauben, die Ihnen erzählt haben, das man alle 1-3 Tage nur einen Stuhlgang haben muss, dann befinden Sie sich in einem Autotoxischen (Selbstvergiftenden) , Zustand, der verheerende Folgen nach sich ziehen wird. Jede Durchlaufzeit über 12 Stunden hat Kotverwesungsprozesse zu Folge. Das heißt, das zwei Stuhlgänge täglich Notwendig sind. Zweifeln? Dann mache ich Ihnen einen Vorschlag: Lassen Sie mittels eines Indikan-Urin-Test untersuchen, ob Ihrem Darm Eiweiße verwesen und deren Gifte in Ihre Blutbahn und Körperzellen gelangen. Diese Gifte (Indol, Phenol, Skatol) tauchen im Urin auf, weil die Niere für deren Entgiftung sorgen muß. Wie katastrophal ist die Entwicklung erst bei einer 65-100 Stundigen Verweildauer, wie es beim Westeuropäer der Fall ist? Fäulnis und Gärungsgase sind hochgiftig und erhöhen das Krebsrisiko. Warum haben Menschen, die ausreichend Pflanzenfasern essen, zwei bis vier problemlose Weichgeformte Stuhlgänge täglich? und warum deren Stuhl nicht faul riecht? Und wieso erkranken sie viel seltener an Krebs und Durchblutungsstörungen? Warum glauben Sie, hat Dickdarmkrebshäufigkeit stark zugenommen?

EINIGE BEISPIELE AUS MEINER PRAXIS:

  • Mann 35J.
    Schuppenflechte am ganzem Körper, nach 2 Monaten Behandlung, komplette Ausheilung.
     
  • Mann 43J.
    LWS stark ausgeprägte Arthrose mit Z.n. Bandscheibenvorfall, verbunden mit sehr starken Schmerzen. Nach zwei Behandlungen 90% Besserung.
     
  • Frau 62J.
    Bäckerin, starke Schmerzen in der Lendenwirbelsäule nach langem stehen. Nach 3 Behandlungen deutliche Besserung.
     
  • Frau 48J.
    chronische Gastritis mit Schulterarmsyndrom links, nach 5 Behandlungen und Hyperthermie am Bauch, deutliche Besserung der Magenbeschwerden und keine Schulterbeschwerden.
     
  • Mann 69J.
    stärkste Schmerzen im LWS-Bereich, Zustand nach Bandscheibenvorfall und mit ausstrahlendem Taubheitsgefühl in beide Beine. Von der Schulmedizin als Schmerzpatient abgestempelt !. Regelmäßige Vorstellung bei der Schmerzambulanz mit Einnahme von 3 Schmerzmitteln und Morphinschmerzpflaster. Nach 2 Behandlungen + Hyperthermie + Vitamin C Hochdosis Infusionen und Ernährungsumstellung, absetzen der sämtlichen Schmerzmitteln.
     
  • Mann 85J.
    Zustand nach einer Darm-OP und offener OP-Wunde mit, seit 8 Monaten stark schmerzen Gürtelrose am Bauch. Nach 6 x Colon-Hydro-Therapie, 1x Ozontherapie, 4 x Procain-Baseninfusionen, 6 x Eigenbluttherapie, 1 x Vitamin C Hochdosis Infusion, Aderlaß nach Hildegard, 4 x lokale Hyperthermie, 1 x Neuraltherapie, Vitallsroffe und Homöopathie. Patient fliegt zu seiner Schwester nach Namibia ohne Beschwerden.