Fiebertherapie “kurz gesagt“

Praxiserfahrungen mit der Fiebertherapie

Die Fiebertherapie (=aktive Hyperthermie) ist eine sehr starke,immunstimulierende , vegetativ ausgleichende und regulierende Therapie, bei der der Patient selbst aktiv Fieber erzeugt. Die immunologischen Veränderungen, die unter der aktiven Fiebertherapie gemessen werden, sind beachtlich.

Der Wert einer aktiven Fiebertherapie erweist sich nicht nur auf dem onkologischen Gebiet, sie kann bei zahlreichen Krankheitsbildern sinnvoll und mit zum Teil außergewöhnlich gutem Erfolg eingesetzt werden: Lues in allen Stadien, Gonorrhoe, Typhus und Paratyphus, Keuchhusten, Pneumonie, Fleckfleber, Meningokokkeninfektionen, Osteomyelitis; Virusinfektionen (Poliomyelitis, Hepatitis); allergische Erkrankungen (Asthma bronchiale, Hauterkrankungen, allergischer Schnupfen); rheumatische Krankheitsbilder (Bechterewsche Erkrankungen, rheumatisches Fieber, degenerativ-rheumatische Erkrankungen und Weichteilrheumatismus); Neuralgien und Neuritiden; Ulcus ventriculi et duodeni; chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn); Multiple Sklerose. 
Besondere Erfolge bei Autoimmunerkrankungen.

Aktive Fiebertherapie in meiner Praxis:
Eine Fiebertherapie-Anwendung wird in meiner Praxis ambulant durchgeführt, das heißt für Sie, dass kein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist, und sie anschl. an die Therapie-Sitzung wieder nach Hause gehen können. Sie sollten lediglich am Behandlungstag genügend Zeit mitbringen, um ganz in Ruhe zu entspannen. Lassen Sie sich von uns beraten.
Übrigens: (passive) Hyperthermie oder Fiebertherapie ist nicht vergleichbar mit aktiver Fiebertherapie und darf nicht verwechselt werden